Eine Einladung um 19.30 Uhr zum gemeinsamen Innehalten

In diesen Tagen läuten abends um 19.30 Uhr viele Kirchen ihre Glocken. Wenn wir sie hören, können wir, ganz gleich wo wir gerade sind, kurz innehalten. Die Glocken laden uns zum Beten ein. Denn die Kraft des Gebetes verändert die Welt und uns selbst. „Wenn ich dich anrufe, Gott, so hörst du mich, und gibst meiner Seele große Kraft“ (Psalm 138, 3).
Wenn Sie sich dem Abendgebet anschließen möchten, haben Sie verschiedene Möglichkeiten.

Sie können ein Vaterunser sprechen.

Oder

Sie können für die Menschen beten, die Ihnen lieb sind. Für Menschen, die in Angst und Sorge sind, die in Quarantäne leben, die am Ende ihrer Kräfte sind, die in Krankenhäusern, Praxen und Pflegeeinrichtungen arbeiten, für die Sterbenden und die Toten.
Gott hört, was wir denken oder sagen. Es reicht, wenn wir Gott Namen nennen. Vielleicht so:

„Gott, an dein Herz lege ich ….
Nimm du dich ihrer an. Amen.“

Oder

Sie können jeden Abend das gleiche Gebet sprechen. Zum Beispiel:

„In deine Hände, Gott, geben wir diesen Tag.
Was wir getan und was wir gelassen haben.
Worum wir uns sorgen und wofür wir danken.
Begleite uns und alle, die uns lieb sind, in diesen Abend.
Wache über uns in dieser Nacht. Amen.“

Oder

Sie können ein Gebet mit Ihrem Atem verbinden:

„Ich atme ein,
ich atme aus.
Gott, hilf mir zur Ruhe zu finden.
Ich atme ein,
ich atme aus.
Gott, schenke mir Zuversicht und Vertrauen.
Ich atme ein,
ich atme aus.
Gott, segne und behüte mich. Amen.“

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Bild von Dimitris Vetsikas auf Pixabay